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Empathie-Spiel

Das Empathie-Spiel: Spielerisch einsteigen

- Glaubst du, dass böse Menschen glücklich sein können?

- Sollte man eine zerrüttete Ehe scheiden, obwohl die Kinder dadurch zu Schaden kommen können?

- Glaubst du dass man mit Verstorbenen Kontakt aufnehmen kann?

Empathie-SpielDie Schüler werden durch Fragen wie diese spielerisch an ein Thema und seine Komplexität herangeführt. In Kleingruppen zieht jeder reihum eine Karte und stellt dem Nachbarn zur linken die Frage. Bevor dieser antwortet, müssen alle anderen Schüler der Gruppe verdeckt entweder ihr Ja- oder Nein-Karte auf den Tisch legen und damit einschätzen, was der befragte Schüler wohl antworten wird.

Sobald der Befragte seine Antwort gegeben hat, werden die Ja- und Nein-Karten aufgedeckt und man schaut, wer richtig gelegen hat. Gerne darf über die Fragen diskutiert werden. Je nach Zusammensetzung der Schülergruppe kann man die “Joker”-Karten verwendet. Jeder Schüler erhält eine, die er abwerfen kann, wenn er einmal eine Frage nicht beantworten möchte.

Das Spiel kann bespielsweise zum Einstieg in ein neues Thema oder zur Vertiefung eingesetzt werden. Im Anschluss an die Fragerunde kann man die Gruppen die ihrer Meinung nach interessanteste Frage heraussuchen und ihre Auswahl vor der Klasse begründen lassen. Alternativ gibt man den Gruppen den Auftrag, mit Hilfe der Fragen und Antworten eine Definition eines Begriffs (z.B. “Glück”) oder eine Stellungnahme zu einer Frage (z.B. “Ist mit dem Tod alles aus?”) zu schreiben.

Das Spiel lässt sich vielfältig variieren und wird von den Schülern in der Regel sehr gut angenommen. Das Material wurde konzipiert von Sarah Günther.

  Empathiespiel_-_Antwortkarten.pdf

  Empathiespiel_-_Beziehungen.pdf

  Empathiespiel_-_Glueck.pdf

  Empathiespiel_-_Alter-Sterben-Tod.pdf

  Empathiespiel_-_Religion.pdf

Philosophikum Kl. 8 – Erzählen, Beeinflussen, Eingreifen

Die Entwicklung des naturwissenschaftlichen Weltzuganges (Bezugsfach Physik)

Erzählen: Mythologische Welterklärungen: Schöpfungsmythen und deren Funktion am Beispiel eines Auszugs aus der Edda.
Beeinflussen: Magie im Mittelalter: abergläubische Naturwissenschaft – naturwissenschaftlicher Aberglaube?
Eingreifen: Die Renaissance als Beginn der Entfaltung des naturwissenschaftlichen Weltzugangs;
Galilei: Das Experiment als die Basis der modernen Naturwissenschaft.
Zwei Formen des Wissens: Mythos und Logos: Rekapitulation: Vergleich beider Wissensformen;
das methodische Vorgehen naturwissenschaftlichen Fragens; evtl. Reflexion auf Grenzen experimentell gestützter Erkenntnis.